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Was
ist eine Originale Ragdoll
Wer
mit dem Strom schwimmt, wird nie die Quelle des Ursprungs erreichen.
Woher
kommt die Ragdoll
Welches Erscheinungsbild zeigte sie - Ihre wichtigsten Merkmale
Auf
dieser Seite geht es mir darum, aufzuzeigen was den Wert der Original-Ragdoll
ausmacht und welchen Stellenwert das Original im deutschsprachigen Raum
einnimmt.Vor
vierzig Jahren, 1965, stellte Ann Baker die neue Katzenrasse Ragdoll vor. Mit
der Ragdoll gelang ihr etwas Einmaliges, denn das Erscheinungsbild dieser
drei
Versionen:
Colorpoint, Mitted
und
Bicolor,
gab
es
gemeinsam noch in
keiner anderen Rasse.
Unsere Ragdoll ist eine
Halblanghaarkatze
und
hat
natürlich eine
blaue Augenfarbe
und
ein wirklich
liebevolles Wesen.
Die
Ragdoll zeigt sich als
Self-Point...
das bedeutet, die dunkler eingefärbten Stellen an Schwanz, Beinen, Ohren und im
Gesichtchen, natürlich auch die etwas hellere Rückendecke, sind
einfarbig
ausgefüllt,
haben
also
keine Tabby-Zeichnung
(getigerte Zeichnung). Der Nasenspiegel ist einfarbig, in der jeweiligen Farbe,
welche die Katze trägt.
Die
Colorpoint
Version
ist gezeichnet wie die kurzhaarige Siam.
Die
Mitted
- Version
ist ähnlich gezeichnet wie die Halblanghaarkatze Birma. Damit für die Richter
leichter ersichtlich ist, welche Rasse auf seinem Richtertisch steht, dürfen
Ragdoll und Birma nicht zu verwechseln sein. Auch die Birmazüchter bestanden mit
Recht auf gut ersichtliche Unterschiede zwischen Birma und der Mitted Ragdoll.
Die zwei wichtigsten sind: Die Ragdoll hat ein weißes Kinn das der Birma ist
eingefärbt.
Die
Ragdoll trägt an den Hinterbeinen weiße Stiefelchen und sollte vorne gute, weiße
Pfötchen haben,bei der Birma ist der Weissanteil kleiner.
Eine
Self-Point
Katze in
der
Bicolor
Version
gab
es zu jener Zeit in keiner anderen Rasse.
Schon
früh fingen die Züchter in Amerika an mit Einkreuzen anderer Rassen, um neue
Farben zu erhalten. Die Folge dieser Farbenzucht war, dass Ann Baker
zehn Jahre
später
den
Namen ihrer Rasse amtlich schützen liess.
Dieser
Schutz
stand
für den Namen
Ragdoll
in den
drei
beschriebenen
Versionen
und den
vier
Farben
welche sind:
Grundfarbe Seal
und
die Verdünnungen davon Blue,
Chocolate
und
Lilac.
Die Genetikkarte - einmalig in der Zucht der Rassekatzen!
Bis
Ann Baker mit ihrer Rasse an die Öffentlichkeit ging, führte sie genau Buch über
alle Verpaarungen. Dadurch konnte die Entstehung dieser Rasse bis zur
Stamm-Mutter Josephine zurückgeführt werden. Danny Dayton, einer der ersten
Züchter der Rasse Ragdoll, mit dem Cattery-Namen
Blossom-Time,
machte es sich danach zur Lebensaufgabe neben seiner Ragdollzucht die
Genetikkarte zu führen (alle Ragdolls können heute weltweit noch in diese Karte
eingetragen werden). Danny Dayton war ein begeisterter und
bewusster
Ragdollzüchter,
denn in diese, seine Genetikkarte wurden nur Original-Ragdolls aufgenommen,
welche ausschließlich in den drei Versionen und vier Farben gezüchtet wurden.
Keine anderen Farben - keine anderen Versionen und Zeichnungen.
Und
so war auch der Standart in
Europa,
nach dem eine Ragdoll gerichtet wurde.Bis
im Frühjahr 2004
(Da hat der europäische Dachverband, FIFé, welcher zum Schutz aller Rassen
zuständig sein sollte, entschieden, die Ragdoll in neuen Farben und Varianten
anzuerkennen - das Aus für's Original in Europa wenn wir jetzt nichts dagegen
unternehmen !!!
Eines
der Probleme in der Ragdollzucht damals und heute von neuem
Danny
Dayton hatte, ca. 6 Jahre nachdem Ann Baker ihre Ragdoll schützen ließ, zwei
Züchter in die Genetikkarte aufgenommen, von denen die Ragdolls keine Stammbäume
bis zurück auf Josephine aufwiesen: Cattery
"Purple
Heather"
und
"Blue
Mountain",
ca. 1982. Dies war für einige Züchter ein Problem - soll man diese Ragdolls
akzeptieren oder nicht? Warum hat D. Dayton dies gemacht? Ich bin mir sicher,
er hatte ganz gewiss seine Gründe warum er dies zuließ. Jene Ragdolls zeigten
sich so korrekt wie der Standart es bis 2004 bei uns in Europa vorschrieb: Drei
Versionen, vier Farben, wie in der Genetikkarte nachzulesen ist. Ich denke,
dass jene Züchter schon lange Standardgemäß züchteten, sonst hätten sie ja nicht
Danny Daytons Einstellung in der Ragdollzucht akzeptiert, sich anschließen
wollen oder anschließen können. Sie wollten sich mit ihren Ragdolls abheben von
der Farbenzucht, welche damals schon in Amerika und heute in Europa der Renner
ist. (Ich möchte hier anmerken: Bei keinem Züchter, der mit den Ragdolls aus D.
Daytons Genetikkarte züchtete, sind Jungtiere mit anderen Varianten in der
Zeichnung oder andere Farben gefallen.
Die ersten Ragdolls in Europa
Die
ersten Ragdolls kamen ca. 1980 nach England und danach in den deutschsprachigen
Raum. Natürlich waren die damaligen Züchter von der Rasse, sowie auch von der
Genetikkarte begeistert (damals noch auf Papier geführt, von Danny Dayton!). Es
wurde so in etwa 10 Jahre lang peinlichst darauf geachtet, dass ausschließlich
Ragdolls in die Zucht genommen wurden, deren Stammbäume zurück auf Josephine
führten. Einige freundeten sich auch mit den Ragdolls in den
Standartgemäßen Farben und Versionen der zwei neuen Züchter an,
welche sich an den Standart hielten: Keine fremden Farben und Versionen!
Mitte
der 90er Jahre fanden dann aber auch in Europa die neuen Farben, ihre Anhänger
(noch bevor 1999 die dritte Version der Original Ragdoll, die Mitted, vom FIFé
akzeptiert wurde, also
nach langen
15 Jahren!.
Weil
die neuen Farben in Amerika von verschiedenen Katzenverbänden schon anerkannt
waren, fing sich alles an zu vermischen... denn schon lange... werden in der
(Computer-) Genetikkarte auch die Farbenzüchter aufgeführt mit neuen Versionen
und Farben, wie rot, Tabby... die Einfarbigen, Getigerten... und Ragdolls mit
grünen Augen haben auch vor Europa nicht halt gemacht. Dies führt natürlich zu
der Ansicht: "Was in der Genetikkarte steht, sind echte Ragdolls", wenn sie auch
separat geführt werden. Und so werden sie mit dem Original gemixt. "Was im
Nachhinein akzeptiert wird, ist immer echt", wird heute gesagt. Deshalb sind wir
heute schon bei dem gesprenkelten Durcheinander von Torty gelandet! Die Ragdoll
ähnelt in der Zeichnung immer mehr einer gewöhnlichen und ach so vielfältigen
Hauskatze weit entfernt vom damaligen Standart und ist als Katzenrasse bald
nichts Spezielles mehr.
Nun
stellen sich hier einige Fragen:
Welche Ragdolls darf man heute zum Original zählen?
Alles
was D. Dayton in seiner eigenen, selbst erstellten und geführten Genetikkarte
nach gutem Gewissen akzeptierte, bis ca. 1990 nach dem ursprünglichen Standart?
Alle Ragdolls also, ohne fremde Farben und Zeichnungen
alle
Ragdolls in der von ihm geführten
Genetikkarte?
Diese Ragdolls sind sehr mager gesät.
Oder
ausschließlich
jene Tiere welche lückenlos auf
Josephine
zurückzuführen sind (von denen bei uns nur noch eine verschwindend kleine Anzahl
vorhanden ist)? In England gibt es doch noch einige mehr. Denn dort war (bis zur
EU) die Einfuhr erschwert (ein halbes Jahr Quarantäne-Zeit) . Wenige und vor
allem "Blossom-Time" Ragdolls wurden eingeführt; aus Danny Daytons Zucht. Diese
Ragdolls werden heute selten ins Ausland verkauft, weil sie selber gebraucht
werden, um den Stamm der Original-Linien wieder zu vergrößern.
Sind
jene Tiere für die Zucht der Original-Ragdolls zu akzeptieren, deren Vorfahren
nicht standartgemässe Farben tragen,
aber
wie die richtigen Ur-Ragdolls
aussehen?
Die Folge, wenn diese Tiere in die Zucht kommen: Die schöne, volle, einfarbige
Pointzeichnung wird in kurzer Zeit verloren gehen und das Farbendurcheinander
wird überhand nehmen.
Oder
soll man in Europa auch wahllos alle neuen Farben zum Original zählen? Farben
und Zeichnungen, welche wirklich mit neuen Rassen eingekreuzt wurden - nur weil
der Dachverband in Europa im Jahre 2004 die neuen Farben und Versionen
anerkannt hat? Darüber wäre besonders nachzudenken.
Danny
Dayton akzeptierte keine fremden Farben in seiner Genetikkarte!
Man
sollte sich sicher auch mal die Frage stellen,
welche
Genetikkarte denn einen größeren Beitrag dazu leistet, die Ragdoll auf dem
originalen Standart
zu belassen.
So wie D. Dayton sie führte? Oder die neue PC- geführte Genetik-Karte, in der
die Ragdolls mit allen erdenklichen Farben und Versionen (Unbekannt x Unbekannt
gleich Ragdoll in irgendeiner Farbe und Version) geführt werden? Womit bei der
Farbenzucht sowieso kein Züchter mehr Rücksicht nehmen muss, was auf
irgendeiner Genetikkarte steht. Er braucht sie heute weder zu kennen noch zu
lesen. Er kann sich getrost sagen: "Wenn auf dem Stammbaum Ragdoll steht, ist
es eine Ragdoll und automatisch "original", der FIFé hat ja jetzt fast alles
zugelassen, und der Rest wird auch noch akzeptiert."???
Das Interesse am Ursprung
der Ragdoll
verliert sich immer mehr - so rasant, dass jede Ragdoll aus D. Daytons
Genetikkarte, welche noch nie mit einer anderen Farbe und Version verpaart
wurde, für den Original-Ragdoll-Züchter zu einem
wertvollen
Schatz
geworden ist. Die wenigsten Ragdoll-Farbenzüchter kennen die Genetikkarte.Und
dazu kann man sagen, denen nützt sie wirklich nichts mehr.
Natürlich hat heute auf der ganzen Welt die Farben-Zucht einen größeren Reiz als
die Zucht der drei Versionen und vier Farben. Ich kann das vollkommen
verstehen, denn der Mensch möchte ja immer das, was er nicht hat. Die
Farbenzucht wäre ja auch absolut
nichts Verwerfliches,
wenn in der Gesinnung gegenüber der Original-Ragdoll mehr Verständnis und
Achtung liegen würde! Die vorherrschende Meinung der Farbenzüchter: "Auf die
paar Originalen kommt es auch nicht mehr drauf an."???
Vielleicht können Sie sich jetzt vorstellen, wie schwierig es heute ist, das
Original in die Zucht zu bekommen und es am Leben zu erhalten.
Wie
kam es dazu, dass das Original immer weniger wurde?
Dies
ist eigentlich ganz einfach zu erklären. Da das Original im deutschsprachigen
Raum anfangs sehr spärlich bestückt war, achteten die wenigen Züchter peinlichst
genau darauf, ja keine Inzucht zu betreiben. Keine Katze durfte mit einer
anderen verwandt sein. Es wurde eine breite Basis nicht verwandter
Original-Ragdolls erreicht. Man hätte nach der Anerkennung der Mitted-Version,
1999, daran gehen können, die Ragdoll in Typ, Felllänge, -qualität, Augenfarbe,
Größe... zu stärken und zu verbessern. Leider
haben die neueren Ragdollzüchter davon gehört, dass Züchter da und dort große
Ragdolls in der Zucht haben. Diese wollte man haben. Standart und Original hin
oder her die Genetikkarte war nicht mehr wichtig.
Es
ist wirklich so, eine Main Coon oder Norwegische Waldkatze ist sicher größer.
Warum? Die Original-Ragdoll ist eine
junge Rasse,
gerade mal
40 Jahre
jung.
Und wenn darauf geachtet werden muss, dass keine Inzucht betrieben wird, ist es
schwierig, gleichzeitig auch den eigentlichen Typ Standartgemäß zu festigen.
Als dann endlich genügend "Zuchtmaterial" vorhanden war, holte man sich die
Farbigen, nicht rassenreinen in die Zucht und machte alle Mühe von fünfzehn
Jahren kaputt! Alles nur, weil man große Ragdolls wollte und neue Farben. Doch
denke ich, die Größe ist nicht das Wichtigste - das Wesen, die Gesundheit, der
liebenswürdige Charakter und das Aussehen, so wie uns die Ragdoll in allen alten
Katzenbüchern vorgestellt wird, sollten wichtiger sein.
Und, mit
dem Ursprung und D. Daytons Lebenswerk sollte eine Ragdoll schon zu verbinden
sein.
Warum
wird heute noch die Anzahl der originalen Ragdolls immer kleiner?
Man
nehme einen Kater, der nicht mehr original ist, verpaare ihn mit einer
Original-Kätzin... alle Jungtiere sind nicht mehr für die Zucht der
Original-Ragdoll zu gebrauchen. Original-Kater, mit nicht originaler Kätzin?
Genau so! Leider wählte man für die Farbenzucht den einfachsten Weg: Man kaufte
einige farbige Ragdolls und mixte sie tüchtig mit allen Originalen -- in kurzen
5 Jahren war alle Mühe verloren. Es gibt da noch so einige Minuspunkte, welche
für den Original-Züchter sehr erschwerend sind:
Bei
einer Verpaarung von
Original x Mix gibt
es natürlich nicht nur Jungtiere mit den Mix oder neuen Farben und Zeichnungen.
Nein, es hat immer Jungtiere dabei, welche wie die Original-Ragdoll gefärbt und
gezeichnet sind. Dies sind dann Ragdolls
in
lediglich
"traditioneller Zeichnung und Farbe"
aber absolut keine originalen Ragdolls mehr!
Und genau darin liegt ein weiteres Problem. Ein Ragdoll-Liebhaber, welcher sich
entschließt Ragdolls zu züchten, hat großes Glück, wenn er an einen Züchter
gerät, der ihn ehrlich aufklärt. Es gibt da eine große Anzahl Züchter, welche
selber keine Ahnung dieser Problematik haben - nicht mal wissen, ob die eigenen
Ragdolls Originale sind oder nicht - nicht mal wissen, was in den hinteren
Stammbäumen eingetragen ist. Ja, einige sind sogar schon so weit, dass sie das
Original kastrieren, um Platz zu haben für die Farben-Mixlis...
Es ist gar
kein
Interesse
mehr am Ursprung der Ragdoll vorhanden.
Es ist auch unverständlich, dass so wenig Wissen an die Käufer, Neuzüchter und
an die Öffentlichkeit weitergegeben wurde. Man hat heute großes
Glück,
wenn man einen Züchter trifft, der die Genetikkarte kennt oder sogar hat (und
danach züchtet) - und wie wenige haben wohl noch die alte, handgeführte Karte
von D. Dayton? Vor allem jene Karte wäre heute sehr wichtig. Es gibt Züchter die
im Besitz dieser Handgeführten Karten sind T. Röllin und S.B. Klaus die für das
Original einstehen und versuchen es für eine weitere Zeit aufleben zu lassen,
haben beide Karten.
Was
passiert, wenn man in der Hundezucht genauso verfahren würde wie in der
Ragdollzucht?
Nehmen wir die Rasse Schäferhund: Den Deutschen Schäferhund, den wir alle kennen
- den Belgischen Schäferhund, mit längerem Fell - und den Schweizer Schäferhund,
Farbe weiß. Mixt nun ein Hundezüchter die eigene Rasse mit einer anderen...
kein Hundezüchterverband wird für diese Jungtiere einen Stammbaum ausstellen
und der Züchter wird wohl Glück haben, wenn er im Verein noch geduldet ist.
Nun,
die Ragdoll wurde mit anderen Rassen verpaart. Die neuen Farben und Zeichnungen,
ach es sind schon sooo viele auf dieser Welt: Die Grundfarbe rot, die Tabbys,
die Tortys, das sind die gesprenkelten in allen Farben, dann gibt es die Ragdoll
in der normalen Tigerei-Zeichnung, es gibt sie einfarbig mit weißen Pfötchen,
gefleckt und gescheckt, so wie die europäische Kurzhaarkatze... ich mag gar
nicht alles aufzählen. Wenn der Farbenzüchter doch wenigsten bei der
Point-Zeichnung geblieben wäre und sich damit abgegrenzt hätte. Die Zeichnungen
und Farben rutschen immer mehr in die Richtung der Main Coon, der Norwegischen
Waldkatzen, unseren Bauernhofkätzchen ja, und die Augenfarbe... grün und
gelb... man schaue sich im Google mal unter
Ragamuffin um
so wird unsere Ragdoll mal aussehen! Und Züchter, welche erst selber nur das
Original züchteten, heute aber auf Farben umgestellt haben, behaupten allen
Ernstes: "Das alles war schon immer in der Ragdoll drin!"
Und
das stimmt nicht! Ann Baker hatte mit
großer Mühe und Sorgfalt alles eliminiert, was nicht dem ersten Erscheinungsbild
unserer Ragdoll entsprach, bevor sie mit ihrer Ragdoll an die Öffentlichkeit
ging. Sie hatte ihre neue Rasse in Farbe und Zeichnung gefestigt!
Niemals gab es in einer Danny Dayton Original-Ragdoll-Zucht Jungtiere, in einem
anderen Erscheinungsbild als den drei Versionen und den vier Farben. So etwas
gab es nie.Die Züchter T. Röllin und S.B. Klaus kenne sich zu gut in der
Ragdoll-Szene aus. S.B Klaus war lange dabei und wurde später erst zur
Züchterin.
Es
gab eine Zeit in Amerika, da standen die Züchter vor dem gleichen Problem wie
wir heute. Damals hatten so einige Farbenzüchter eine gute und faire Idee: Sie
züchteten weiter auf Farbe und trugen ihre Katzen unter der neuen
Rassebezeichnung
Ragamuffin
ein aber eben, nur die einen. Die anderen Ragdoll-Farbenzüchter, und
Zuchtverbände, welche einfach alles akzeptierten, sind nun für den jetzigen
Zustand verantwortlich.
Man
kann heute im EU-Raum natürlich nicht erwarten, dass ein Farbenzüchter oder gar
ein Original-Ragdoll-Züchter hingeht und seine Rasse einfach umschreibt, ihr
einen anderen Namen gibt. Ich denke, das leuchtet uns allen ein. Doch hätte sich
der Dachverband, der ja
da
ist, um eine Rasse zu schützen,
etwas mehr einfallen lassen sollen, als der Originalen Ragdoll lediglich neue
Farben und Variationen unterzuschieben. Soll ich hier fragen ob das Absicht war?
15
lange Jahre
brauchte dieser Verband, um die Mitted-Version anzuerkennen aber lediglich fünf
Jahre dazu, dass auch die Ragdoll keine spezielle Linie mehr hat, auf D. Daytons
Genetikkarte und auf die Stamm-Mutter Josephine zurück. --- ??? --- Dabei wäre
es doch so ein Leichtes gewesen... es bräuchte doch nur den Nachweis, ob eine
Ragdoll
Original
oder
farbig
ist.
Dies könnte doch ab sofort im Stammbaum ganz einfach weitergeführt werden mit
einem:
J,
auf Josephine zurück
D,
für die originalen Farben und Versionen und Züchter, welche D. Dayton
akzeptierte
C,
oder
F,
für Color- oder Farbenzucht.
So
müsste sich zumindest jeder Ragdollzüchter einmal Gedanken machen, welchen
Ursprung die Katzen haben, mit denen er züchtet!
Unter
die Bezeichnung
ORIGINAL
gehören für uns alle Ragdolls, welche von Danny Dayton akzeptiert wurden. Jene
also, auf die Stamm-Mutter Josephine zurück, mit "Purple Heather" und "Blue
Mountain" - aber nur so lange, wie sie noch in den Originalen Zeichnungen und
Farben aufgeführt sind - auf die alte Genetikkarte zurück, meines Wissens bis
1994. Es steht auch jedem Züchter frei, wie er seine Zuchtkatzen verpaaren
möchte J
oder D.
Das
Verhalten und der Entscheid des Dachverbandes FIFé, kann ich nicht
Nachvollziehen, kann darüber nur den Kopf schütteln.Alles
ist egal!!
Und die Unwissenheit und die fehlende Rücksicht von den Farbenzüchtern zeigen
mir einmal mehr, dass es einzig an uns Original-Ragdollzüchtern hängt, ob das
Original am Leben bleibt oder von der Farben-Zucht überfahren wird.
Wenn
ich das Wort Ragdoll höre, ist das Bild dazu unser Original. Eine
Self-Point-Katze in drei Versionen und vier Farben. Es ist für mich dasselbe wie
die Rassen-Katze Birma. Ich denke kaum, dass es einem Birmazüchter in den Sinn
kommen würde, seine Rasse als voll getigert oder ganz schwarz... zu züchten,
ohne weiße Pfötchen, dafür mit grünen Augen.
Wegen
dem ganzen Durcheinander finde ich es gegenüber der
ORIGINAL-RAGDOLL
nur fair, Menschen aufzuklären, welche interessiert sind an unserer Rasse. Denn
nur so kann sich jeder seine Gedanken machen und seine Entscheidungen treffen,
ob er sich fürs
ORIGINAL
oder für die Farben entscheiden will.
Jedem
Käufer der sich für eine Original-Ragdoll entscheidet, ist heute schon zu
danken. Denn er trägt genauso dazu bei, dass das Original unserer Welt noch eine
Weile erhalten bleibt.
Wenn
wir jetzt nichts tun, wird es für immer zu spät sein.
Denn,
auch auf der Genetikkarte vom RFCI wird schon gewarnt, dass das Original rasant
zurückgeht!Farben/Varianten - Farbcodes auf der Ahnentafel
| EMS-Farbcode |
|
colorpoint |
mitted |
bicolor |
| |
seal |
RAG n |
RAG 04 n |
RAG 03 n |
| |
blue |
RAG a |
RAG 04 a |
RAG 03 a |
| |
chocolate |
RAG b |
RAG 04 b |
RAG 03 b |
| |
lilac |
RAG c |
RAG 04 c |
RAG 03 c |
| WCCA-Farbcode |
|
colorpoint |
mitted |
bicolor |
| |
seal |
16-60-1-8-1 |
16-72-1-8-1 |
17-60-1-8-1 |
| |
blue |
16-60-2-8-1 |
16-72-2-8-1 |
17-60-2-8-1 |
| |
chocolate |
16-60-3-8-1 |
16-72-3-8-1 |
17-60-3-8-1 |
| |
lilac |
16-60-4-8-1 |
16-72-5-8-1 |
17-60-5-8-1 |
|